1996
Galerie Stadtpark, Krems
DE
Mit den Ergebnissen der auf mehreren Ebenen durchgeführten Recherche über die Räume Tokios wurde die Galerie Stadtpark umfangreich bespielt. Die durch verschiedene Repräsentationsmedien (Zeichnungen, in situ-Installation, Video, Objekt) „importierte“ Stadt wurde mit den gegebenen Strukturen des Ausstellungsortes verschmolzen. Das Video Splace (1996) wurde synchron auf zwei Monitoren gezeigt, welche an der Glasfront so positioniert waren, dass man das Video gleichzeitig von innen und von außen betrachten und auch hören konnte. Parallel zur Glasfront und in einem Abstand von rund einem Meter verlief eine „weiche Wand“ aus weißer Plane, die es erlaubte, Aus- und Einblicke zu verändern. An der Eingangstür war eine planartige Darstellung angebracht, welche die umgebenden Straßenzüge der Galerie Stadtpark darstellte. Zudem installierte Klopf im Eingangsbereich eine Reihe von Zeichnungen, die auf Orientierungspläne von Tokio zurückgriffen.
(Splace; Galerie Stadtpark, Krems; 18. September–19. Oktober 1996)
EN
The Galerie Stadtpark presented a comprehensive selection of the results of Karl-Heinz Klopf’s multi-layered research project on spaces in Tokyo. The city, “imported” in the form of various media (drawings, in-situ installation, video, object), was fused with the existing structures of the exhibition venue. The video Splace (1996) ran synchronously on two monitors positioned at the glass façade so that the video could be seen and heard simultaneously from inside and outside. Parallel to the glass façade at a distance of about one metre, there was a “weiche Wand” [“soft wall”] of white tarpaulin that made it possible to change the views in and out. At the entrance door there was a map-like diagram representing the streets surrounding the Galerie Stadtpark.
In addition, a series of drawings based on maps of Tokyo was displayed.
(Splace; Galerie Stadtpark, Krems; September 18–October 19, 1996)